Biologische Schädlingsbekämpfung

NEUDORFF -Produkte mit natürlichen Wirkstoffen

– bienenfreundlich –

 

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 Spruzit- Schädlingsfrei: Gegen Blattläuse, Raupen, Spinnmilben

 Xentari Raupenfrei: Biologische Bekämpfung von Schadraupen an Gemüse, Obst- und Zierpflanzen

Atempo Kupfer-Pilzfrei: Gegen  echten und falschen Mehltau an Gemüse, Äpfeln, Wein- und Zierpflanzen

 

Selbstverständlich erhalten Sie diese Produkte bei uns im GartenCenter. Unser Pflanzendoktor ist Ihnen gerne bei der Schadbildbestimmung behilflich, näheres unter Pflanzendoktor.

 

 

 

Pflanzenpflege im Juli

 

Rückschnitt, Teilen und Düngen aktiviert die Pflanzen

Für Surfinia, Wandelröschen, Margeriten, Kapkörbchen usw….., die nicht mehr blühen wollen und Samen ansetzen, ist es Zeit für einen kräftigen Rückschnitt. Die Wurzelrhizome von Schwertlilien, die in der Blüte nachgelassen haben, werden jetzt geteilt. Die Pflanzen gewinnen so neue Kraft. Stauden, die zum zweiten Mal blühen sollen, wie Rittersporn, Eisenhut, Salbei, Katzenminze und Frauenmantel schneiden Sie stark zurück und düngen nach.

Die Rosen werden nun nach der ersten Blüte zurück geschnitten und mit mineralischem Langzeitdünger versorgt, den man leicht einharkt. Danach kräftig gießen. So wird die Bildung neuer Blüten und Triebe angeregt. Zu einem späteren Zeitpunkt dürfen Stickstoffdünger nicht mehr ausgebracht werden, sonst reift das Holz bis zum Beginn der Frostperiode ungenügend aus.

Wenn Sie jetzt Ziergehölze wie Lavendelheide, Pfeifenstrauch, Schneeball, Weigelie nach der Blüte auslichten, entfernen Sie gründlich abgestorbenes und von Schädlingen befallenes Holz. Beim Flieder schneiden Sie die welken Rispen ab, um den Blütenansatz fürs Folgejahr zu stärken.

Die Seerosen im Teich haben sich so stark vermehrt, dass Sie die jetzt auslichten können. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen im und auch am Rande des Teichs nicht wuchern. Unerwünschte Triebe von Rohrkolben, Simsen und Sumpfschwertlilien entfernen Sie mit der Teleskopschere und fischen das Schnittgut ab.

Die Triebe des Blauregens schießen nach der Blüte kräftig in die Länge. Um die Kraft in die Anlage einer Nachblüte zu lenken, kürzt man die Neutriebe um zwei Drittel ein.

Stehen bei den Obstbäumen Äste und Laub sehr dicht, wird es im Juli Zeit für den Sommerschnitt. Überzählige Äste, vor allem solche, die keine Früchte tragen, werden entfernt. So erhalten die reifenden Früchte wieder das wichtige Sonnenlicht. Die Schnittwunden heilen jetzt besonders gut.

Lavendel gegen Läuse

Lavender field in Tihany, Hungary

Spritzmittel aus Lavendelsud

Lavendelsud: Triebe, Stiele und/oder Blüten in Wasser einlegen (ca. 1-2 Hände voll in 1 Liter Wasser), einige Zeit stehen lassen, (einen oder mehrere Tage) und dann als Mittel gegen Blattläuse und andere saugende Insekten sprühen oder evtl. auch gießen. Für Garten – und Zimmerpflanzen verwendbar. Sehr wirksam.

Es kann auch ein Lavendelöl hergestellt (oder gekauft) und dieses dann mit ca. 10 Tropfen in 1 Liter lauwarmem, kalkfreiem Wasser und einem Tropfen Spüli vermischt werden.

Diese Mischungen sind auch zur Befallsvorbeugung von April bis August einmal pro Woche einsetzbar. Wahrscheinlich werden die Schädlinge durch den permanenten Lavendelgeruch abgehalten, die Pflanzen zu befallen. Auch können von Schneckenfraß bedrohte Pflanzen zum Schutz alle 2 Wochen mit dem Sud besprüht werden.

 

Brombeerengallmilben

Brombeeren färben sich nicht gleichmäßig schwarz ?

Ist dies der Fall, ist das ein Zeichen dafür, dass die Pflanzen von den Brombeergallmilben befallen sind. Dies trifft vor allem auf die spät reifenden Sorten zu. Die Folge ist, dass die Früchte weniger süß bis ungenießbar sind.

Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Bekämpfung:

Die befallenen Früchte ernten und in der Biotonne entsorgen

Brombeeren zurück schneiden

Bei starkem Befall im nächsten Frühjahr eine Austriebsspritzung mit z.B. Naturen Bio-Austriebsspritzmittel durchführen

 

 

Pflanzen für Bienen & Co

Bumblebee on a yellow flower

Nektar für zahlreiche nützliche Insekten

Schmetterlinge, Bienen und Hummeln ernähren sich vorwiegend von Nektar. Mit ihrem langen Rüsseln saugen sie die zuckerhaltige Flüssigkeit aus den Blütenkelchen. Dabei werden sie mit Blütenstaub eingepudert und übertragen diesen bei der weiteren Nahrungssuche auf andere Blüten. Dadurch erfolgt eine stetige Bestäubung der einzelnen Pflanzen. Auch der Blütenstaub wird von z.B. Bienen in umgewandelter Form zur Nahrungsaufnahme genutzt. Mit der richtigen Mischung aus nektarreichen Frühjahrs-,  und vor allem Sommer- und Herbstblühern wird Ihr Garten zum Paradies für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Allerdings werden nur ungefüllte Blüten angeflogen, da die gefüllten für Insekten wegen der fehlenden Staubblätter nutzlos sind.

Geeignete Pflanzen sind z.B.

Bartblume (Caryopteris), Holunder (Sambucus), Schmetterlingsflieder (Buddleja), Bauernjasmin (Philiadelphus) nur ungefüllte Sorten, Säckelblume (Ceanothus), Steinkraut (Alyssum), Zierjohannisbeere (Rhibes), Weide (Salix), Blaukissen (Aubretia), Blauraute (Perovskia), Weigelie (Weigelia), Hartriegel und Kornelkirsche (Cornus), Fetthenne (Sedum), Lavendel, Astern (Chrysanthemum) nur ungefüllte Sorten, Sonnenhut (Echinacea), Thymian, Steinkraut (Allysum), Flammenblume (Phlox), Prachtscharte (Liatris).

Nährstoffe für den Rasen

 

 Zweiter Düngetermin für Rasenflächen

Nach der ersten Versorgung mit Langzeitdünger im Frühjahr, erfolgt im Juni die zweite Düngung, da die Nährstoffe jetzt weitgehend aufgebraucht sind. Dafür sollte der Rasen frisch gemäht und der Boden auf keinen Fall trocken sein. Ein Beregnen des Rasens nach der Düngung ist ebenfalls sinnvoll. So wird ein Verbrennen der Gräser vermieden. Zur Ausbringung der mineralischen (z.B. Fa. Compo) oder organischen Dünger (z.B. Fa. Oskorna) wird am Besten ein Streuwagen benutzt, damit eine gleichmäßige Verteilung und eine Überdüngung einzelner Stellen gewährleistet ist.

 

 

 

Wasserschosse an Obstbäumen

Triebe ausreißen oder abschneiden

Apfel- und Birnbäume treiben ab Mai oft die sogenannten Wasserschosse. Hierbei handelt es sich um junge , sehr steil nach oben stehende Neutriebe. Da sich an diesen Trieben keine Früchte bilden,  müssen sie  entfernt werden.  Dazu wird der Zweig mit der Hand entgegen der Wuchsrichtung mit einem Ruck herausgerissen. Der Vorteil des „Junirisses“ besteht darin, dass vorhandene Knospen (schlafende Augen) gleich mit entfernt werden. Allerdings dürfen für diese Methode die zu entfernenden Wasserschosse noch nicht verholzt sein. Ist dies der Fall, kann der Trieb mit der Schere direkt am Ansatz entfernt werden.