Pfälzer Gartenmarkt

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Am 17. und 18. August im historischen Ortskern von Maikammer

Jeweils samstags und sonntags zwischen 10.00 und 18.00 Uhr offerieren rund 130 regionale, überregionale und internationale Aussteller ihr Angebot.
Baumschulen und Staudengärtnereien mit ihren Spezialitäten, Firmen mit hochwertigen Gartenmöbeln und die verschiedensten Accessoires werden ebenso vertreten sein wie mediterrane Kübelpflanzen, Rosenraritäten, Kräutervariationen, allerlei Sämereien, Kakteen, Bonsai und Bambusarten. Verschiedene Gartenbaufirmen verwandeln Straßenecken und Plätze in blühende Gartenanlagen. Auch das dafür notwendige Gartengerät lässt sich hier erwerben. An zahlreichen Informations- und Bücherständen erhält man neben den neuesten Gartentipps auch Rat und Hilfe bei Problemen rund um den Garten. Leckeres aus Gartenfrüchten lässt sich an verschiedenen Naturkostständen probieren. Für kulinarische Gaumenfreuden zwischendurch sorgen Maikammerer Vereine, Winzer und die Gastronomie.
Neben dem eigentlichen Marktgeschehen bietet sich ein informatives Rahmenprogramm mit Vorträgen zum Teil direkt am Stand und im Bürgerhaus Maikammer zu verschiedenen Gartenthemen. In unmittelbarer Nähe zum Marktgelände befindet sich der Mediterrane Garten, in dem der Pflanzenexperte Peter Straub Führungen anbietet. 
Zusätzlich zum Besuch des Pfälzer Gartenmarktes lädt die mediterran anmutende Landschaft der Südlichen Weinstraße noch schnell zu einer Besichtigungstour ein. Eingebettet in ein Meer aus Weinreben lassen sich ausgefallene Kleinode der Gartenkunst besichtigen, z.B. der „Bibelgarten“ im benachbarten Weinort St. Martin, der „Kräutergarten“ in Kirrweiler, der „Südfrüchtegarten“ in Rhodt unter Rietburg oder der Historische Park beim Sanatorium in Gleisweiler.

 

Selbstverständlich sind wir wieder mit unserem Stand und vielen attraktiven Angeboten vertreten.

Pflanzenpflege im Juli

 

Rückschnitt, Teilen und Düngen aktiviert die Pflanzen

Der Juni war in diesem Jahr viel zu warm. Neben brachte er mancherorts Starkregen und Unwetter. Den Pflanzen schien das Wetter zu gefallen, vieles hat im Frühsommer prächtig geblüht. Manche Pflanze ist jetzt schon erschöpft. Und der Hochsommer liegt noch vor uns.

Kommt die Blütenpracht des Junis zurück? Keine Angst, es wird schon! Stauden und Büsche werden schöner blühen denn je. Für die Surfinias, Wandelröschen, Margeriten, Polarsterne…., die nicht mehr blühen wollen und Samen ansetzen, ist es Zeit für einen kräftigen Rückschnitt. Die Wurzelrhizome von Schwertlilien, die in der Blüte nachgelassen haben, werden jetzt geteilt. Die Pflanzen gewinnen so neue Kraft. Stauden, die zum zweiten Mal blühen sollen, wie Rittersporn, Eisenhut, Salbei, Katzenminze und Frauenmantel schneiden Sie stark zurück und düngen nach.

Die Rosen werden nun nach der ersten Blüte zurück geschnitten und mit mineralischem Langzeitdünger versorgt, den man leicht einharkt. Danach kräftig gießen. So wird die Bildung neuer Blüten und Triebe angeregt. Zu einem späteren Zeitpunkt dürfen Stickstoffdünger nicht mehr ausgebracht werden, sonst reift das Holz bis zum Beginn der Frostperiode ungenügend aus.

Wenn Sie jetzt Ziergehölze wie Lavendelheide, Pfeifenstrauch, Schneeball, Weigelie nach der Blüte auslichten, entfernen Sie gründlich abgestorbenes und von Schädlingen befallenes Holz. Beim Flieder schneiden Sie die welken Rispen ab, um den Blütenansatz fürs Folgejahr zu stärken.

Die Seerosen im Teich haben sich so stark vermehrt, dass Sie die jetzt auslichten können. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen im und auch am Rande des Teichs nicht wuchern. Unerwünschte Triebe von Rohrkolben, Simsen und Sumpfschwertlilien entfernen Sie mit der Teleskopschere und fischen das Schnittgut ab.

Die Triebe des Blauregens schießen nach der Blüte kräftig in die Länge. Um die Kraft in die Anlage einer Nachblüte zu lenken, kürzt man die Neutriebe um zwei Drittel ein.

Stehen bei den Obstbäumen Äste und Laub sehr dicht, wird es im Juli Zeit für den Sommerschnitt. Überzählige Äste, vor allem solche, die keine Früchte tragen, werden entfernt. So erhalten die reifenden Früchte wieder das wichtige Sonnenlicht. Die Schnittwunden heilen jetzt besonders gut.

Wasserschosse an Obstbäumen

 

Triebe ausreißen oder abschneiden

Apfel- und Birnbäume treiben ab Mai oft die sogenannten Wasserschosse. Hierbei handelt es sich um junge , sehr steil nach oben stehende Neutriebe. Da sich an diesen Trieben keine Früchte bilden,  müssen sie  entfernt werden.  Dazu wird der Zweig mit der Hand entgegen der Wuchsrichtung mit einem Ruck herausgerissen. Der Vorteil des „Junirisses“ besteht darin, dass vorhandene Knospen (schlafende Augen) gleich mit entfernt werden. Allerdings dürfen für diese Methode die zu entfernenden Wasserschosse noch nicht verholzt sein. Ist dies der Fall, kann der Trieb mit der Schere direkt am Ansatz entfernt werden.

 

 

Nährstoffe für den Rasen

 

 Zweiter Düngetermin für Rasenflächen

Nach der ersten Versorgung mit Langzeitdünger im Frühjahr, erfolgt im Juni die zweite Düngung, da die Nährstoffe jetzt weitgehend aufgebraucht sind. Dafür sollte der Rasen frisch gemäht und der Boden auf keinen Fall trocken sein. Ein Beregnen des Rasens nach der Düngung ist ebenfalls sinnvoll. So wird ein Verbrennen der Gräser vermieden. Zur Ausbringung der mineralischen (z.B. Fa. Compo) oder organischen Dünger (z.B. Fa. Oskorna) wird am Besten ein Streuwagen benutzt, damit eine gleichmäßige Verteilung und eine Überdüngung einzelner Stellen gewährleistet ist.

 

 

 

Brombeerengallmilben

Brombeeren färben sich nicht gleichmäßig schwarz ?

Ist dies der Fall, ist das ein Zeichen dafür, dass die Pflanzen von den Brombeergallmilben befallen sind. Dies trifft vor allem auf die spät reifenden Sorten zu. Die Folge ist, dass die Früchte weniger süß bis ungenießbar sind.

Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Bekämpfung:

Die befallenen Früchte ernten und in der Biotonne entsorgen

Brombeeren zurück schneiden

Bei starkem Befall im nächsten Frühjahr eine Austriebsspritzung mit z.B. Naturen Bio-Austriebsspritzmittel durchführen

 

 

Biologische Schädlingsbekämpfung

NEUDORFF -Produkte mit natürlichen Wirkstoffen

– bienenfreundlich –

 

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 Spruzit- Schädlingsfrei: Gegen Blattläuse, Raupen, Spinnmilben

 Xentari Raupenfrei: Biologische Bekämpfung von Schadraupen an Gemüse, Obst- und Zierpflanzen

Atempo Kupfer-Pilzfrei: Gegen  echten und falschen Mehltau an Gemüse, Äpfeln, Wein- und Zierpflanzen

 

Selbstverständlich erhalten Sie diese Produkte bei uns im GartenCenter. Unser Pflanzendoktor ist Ihnen gerne bei der Schadbildbestimmung behilflich, näheres unter Pflanzendoktor.

 

 

 

Rhododendron-Pflege

 

Blütenansatz bei verblühten Rhododendron fördern

Das Entfernen der abgeblühten Blütenstände sollte unmittelbar nach der Blüte erfolgen, da ansonsten das Ausreifen der Samenkapseln und nicht die Neubildung der Knospen gefördert wird. Die alten Blütenstände werden an der Basis einfach mit der Hand ausgebrochen, ein Abschneiden des Triebes ist nicht erforderlich. Eine zusätzliche Gabe mit Rhododendron-Dünger versorgt die Pflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen. Durch diese Maßnahmen wird ein reicher Flor in der nächsten Blühperiode gesichert.

 

 

Lavendel gegen Läuse

Lavender field in Tihany, Hungary

Spritzmittel aus Lavendelsud

Lavendelsud: Triebe, Stiele und/oder Blüten in Wasser einlegen (ca. 1-2 Hände voll in 1 Liter Wasser), einige Zeit stehen lassen, (einen oder mehrere Tage) und dann als Mittel gegen Blattläuse und andere saugende Insekten sprühen oder evtl. auch gießen. Für Garten – und Zimmerpflanzen verwendbar. Sehr wirksam.

Es kann auch ein Lavendelöl hergestellt (oder gekauft) und dieses dann mit ca. 10 Tropfen in 1 Liter lauwarmem, kalkfreiem Wasser und einem Tropfen Spüli vermischt werden.

Diese Mischungen sind auch zur Befallsvorbeugung von April bis August einmal pro Woche einsetzbar. Wahrscheinlich werden die Schädlinge durch den permanenten Lavendelgeruch abgehalten, die Pflanzen zu befallen. Auch können von Schneckenfraß bedrohte Pflanzen zum Schutz alle 2 Wochen mit dem Sud besprüht werden.

 

Pflanzen für Bienen & Co

Bumblebee on a yellow flower

Nektar für zahlreiche nützliche Insekten

Schmetterlinge, Bienen und Hummeln ernähren sich vorwiegend von Nektar. Mit ihrem langen Rüsseln saugen sie die zuckerhaltige Flüssigkeit aus den Blütenkelchen. Dabei werden sie mit Blütenstaub eingepudert und übertragen diesen bei der weiteren Nahrungssuche auf andere Blüten. Dadurch erfolgt eine stetige Bestäubung der einzelnen Pflanzen. Auch der Blütenstaub wird von z.B. Bienen in umgewandelter Form zur Nahrungsaufnahme genutzt. Mit der richtigen Mischung aus nektarreichen Frühjahrs-,  und vor allem Sommer- und Herbstblühern wird Ihr Garten zum Paradies für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Allerdings werden nur ungefüllte Blüten angeflogen, da die gefüllten für Insekten wegen der fehlenden Staubblätter nutzlos sind.

Geeignete Pflanzen sind z.B.

Bartblume (Caryopteris), Holunder (Sambucus), Schmetterlingsflieder (Buddleja), Bauernjasmin (Philiadelphus) nur ungefüllte Sorten, Säckelblume (Ceanothus), Steinkraut (Alyssum), Zierjohannisbeere (Rhibes), Weide (Salix), Blaukissen (Aubretia), Blauraute (Perovskia), Weigelie (Weigelia), Hartriegel und Kornelkirsche (Cornus), Fetthenne (Sedum), Lavendel, Astern (Chrysanthemum) nur ungefüllte Sorten, Sonnenhut (Echinacea), Thymian, Steinkraut (Allysum), Flammenblume (Phlox), Prachtscharte (Liatris).

Rosenseminar

 

 Die Rose – Königin des Gartens

Erfüllen Sie sich den Traum von einem blühenden Rosengarten.

In einem rund einstündigen Seminar erhalten Sie wertvolle Informationen zu:

Standort

Bodenverbesserung

Pflanzung

Düngung und Pflege

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei uns direkt im GartenCenter oder telefonisch unter 06323 / 987611 an. Wir stellen entsprechend Sitzplätze zur Verfügung.

Termin:

Freitag, den 07.06.2019

16.00 – 18.00 Uhr

Die Teilname ist selbstverständlich kostenlos