Kübelpflanzenpflege im Winter

Gießen der Kübelpflanzen auch im Winter erforderlich

Die meisten Pflanzen, die im Keller, in der Garage oder im Freien überwintert werden, nehmen nicht durch die kalten Temperaturen Schaden, sondern vertrocknen in vielen Fällen. Wassergaben sind auch in der Winterzeit wichtig. Es reicht jedoch i.d.R. aus, alle 2-4 Wochen die Pflanzen auf ihren Wasserbedarf hin zu kontrollieren.

Immergrüne Pflanzen verdunsten über die Blätter mehr als laubabwerfende Arten. Deshalb benötigen sie auch etwas mehr Wasser.

Kübelpflanzen werden besser im Frühjahr als im Herbst/Winter umgetopft, da die Erde andernfalls beim Gießen zu viel Wasser aufnehmen kann und zudem Pilzerkrankungen auftreten können.

 

 

Überwinterung von Kübelpflanzen

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So kommen Ihre Kübelpflanzen gut durch den Winter

Niedrige Temperaturen im Minusbereich über einen längeren Zeitraum können bei Kübelpflanzen Frostschäden verursachen. Da die verschiedenen Pflanzen unterschiedliche Ansprüche an ihr Winterquartier stellen, gilt es die jeweiligen Besonderheiten zu beachten. Unterschieden werden in die folgenden Gruppen:

Frostempfindliche, mehrjährige Pflanzen: Viele Pflanzen, die bei uns im Kübel gehalten werden und meist den ganzen Sommer über blühen, vertragen leider keinen Frost. Sie sollten im Oktober/November vor dem ersten Nachtfrost ins Winterquartier eingeräumt werden. Weitere Infos unter Winterschutz Kübelpflanzen.

Mediterrane Pflanzen im Kübel: Viele beliebte Pflanzenarten, die aus dem Mittelmeerraum stammen und im Topf gehalten werden, sind bei uns nicht ganz oder gar nicht winterhart. Zu den Pflanzen, die keinen Frost vertragen, gehören die Bougainvillen und die verschiedenen Zitruspflanzen wie Mandarine, Orange, Limette, Pampelmuse, Calamondin, Kumquat und die Zitrone. Sie überwintern idealerweise hell bei Temperaturen von 7 bis 12 Grad Celsius. Weitere Infos unter Winterschutz Kübelpflanzen.

Überwinterung winterharter Pflanzen im Kübel: Zunächst bedeutet die Eigenschaft winterhart bei einer Pflanze, dass sie in einer bestimmten Region ausgepflanzt den Winter problemlos überlebt, und sie den Belastung durch Frost dort standhält. Das heißt, dass die “Winterhärte” nur in Zusammenhang mit der geographischen Lage bestimmt werden kann. Zum Beispiel kann die Winterhärte bestimmter Pflanzen in Rheinland-Pfalz gegeben sein, aber in nördlicheren Gebieten nicht unbedingt. Aber auch die konkreten Bedingungen des Standorts sind von Bedeutung. Die wichtigsten sind Wind, Sonnenscheindauer und- intensität, Niederschläge, Tiefsttemperatur und die Dauer der Frostperiode. Diese Punkte sind vor allem bei mediterranen Pflanzen zu beachten, man spricht bei ihnen deshalb auch von “bedingter Winterhärte”. Die meisten Sträucher, Bäume, Nadelgehölze, Stauden, Obst und Beerensträucher, die in der Baumschule angeboten werden, sind jedoch in unseren Regionen absolut winterhart. Gerne geben wir Ihnen nähere Informationen zu den einzelnen Pflanzen. Weitere Infos unter Winterschutz Kübelpflanzen.

 

Pflanzendoktor-Tipp

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Der Pflanzendoktor empfiehlt

Dahlienknollen sollten spätestens nach dem ersten Frost ausgegraben werden. Die Blätter werden abgeschnitten und die Knollen an einem dunklen, trockenen und kühlen, frostfreien Ort gelagert.

Abgefallenes Laub kann als Winterschutz zur Abdeckung von Pflanzen verwendet werden, zudem können darin viele Kleinstlebewesen den Winter überstehen.  Infizierte Blätter mit Pilzerkrankungen sollten auf keinen Fall Verwendung finden, da die Pilzsporen sehr gut überwintern, und im Frühjahr eine Neuansteckung verursachen können. Befallenes Laub wird im Restmüll entsorgt. Vom Rasen sollte das Falllaub generell entfernt werden, da es sonst zu Pilzkrankheiten und Flecken auf dem Rasen kommen kann.

Igel suchen jetzt ein Winterquartier.  Auch im Garten ist es durch entsprechende Vorbereitung möglich, eine Unterkunft für die nützlichen Tiere zu schaffen. Z.B. kann ein vorgefertigtes Drahtgestell (mit einer kleinen Öffnung als Eingang) an einem geschützten Platz auf einen kleineren Laubhaufen gesteckt und dieses nochmals mit Laub und Reisig abgedeckt werden. Eine schöne Alternative sind spezielle Igelhäuser, die bei uns im GartenCenter Edesheim erhältlich sind. Auch diese werden mit Laub ausgepolstert und etwas abgedeckt.

Rückschnitt im Garten

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 Pflanzenrückschnitt im Garten

Im Februar/März bzw. Oktober/November ist der ideale Zeitpunkt für den Rückschnitt von Gartenpflanzen. Viele Tipps und Infos zum Thema „Der korrekte Schnitt“ für die verschiedensten Pflanzen finden Sie auf dieser Homepage unter der Rubrik Service:

Der korrekte Schnitt/Blütensträucher

Der korrekte Schnitt/Beerenobst

Der korrekte Schnitt/Heckenpflanzen

Der korrekte Schnitt/Kiwi, Weinreben u.a.

Der korrekte Schnitt/Kletterpflanzen

Der korrekte Schnitt/Nadelgehölze

Der korrekte Schnitt/Obstbäume

Der korrekte Schnitt/Rosen

Der korrekte Schnitt/Säulenobst

Der korrekte Schnitt/Spalierobst

Der korrekte Schnitt/Stauden

Der korrekte Schnitt/Stauden

 

 

Pflanzzeit im Herbst

Seeding plants in the garden

Im September, Oktober und auch noch im November können winterharte Pflanzen wie z.B. Beerensträucher, Obstbäume, verschiedene Laub- und Nadelgehölze, Heckenpflanzen und Stauden eingepflanzt werden.

Bei uns erhalten Sie i.d.R. nur Pflanzen, die im Topf (Container) gewachsen sind. Das heißt, die Pflanzen wurden von Beginn an oder einige Monate im Container kultiviert und haben so einen festen Wurzelballen gebildet. Beim Austopfen bzw. Einpflanzen bleibt das Wurzelwerk vollständig erhalten, die Pflanze wird im Wachstum nicht gestört, kann ohne Streß weiterwachsen und es wird zudem ein gleichmäßiges Anwachsergebnis erzielt. Der Zuwachs ist bei Containerpflanzen deutlich höher als bei wurzelnackter Ware.

Der Boden darf jedoch noch nicht durchgefroren sein. Nach dem Einpflanzen wird gut angegoßen und bei trockener Witterung evtl. nochmals gewässert.

Immergrüne Gehölze sollten vor allem in trockenen Wintern an frostfreien Tagen ab und zu mit Wassergaben versorgt werden, da sie im Gegensatz zu laubabwerfenden Pflanzen über ihre Blätter Feuchtigkeit abgeben.

Rasenpflege im Herbst

Versorgung mit den richtigen Nährstoffen

Rasenflächen sollten im September noch einmal vertikutiert oder aerifiziert werden. Ebenso können kahle Stellen ausgebessert und neue Rasenflächen angelegt werden. Für die Düngung ist ein kaliumbetonter Herbstdünger zu empfehlen, der die Gräser widerstandsfähig für den Winter macht.

Vogelnährgehölze

 

 

 Heimische Sträucher bevorzugt

Vogelnährgehölze sind heimische Wildsträucher, die im Herbst durch ihre Fruchtbildung zu einer abwechslungsreichen Ernährung der verschiedensten Vogelarten beitragen. Natürlich werden auch zahlreiche Insekten durch die Blüten angelockt. Diese Gehölze sind nicht nur robust, anspruchslos und pflegeleicht sondern dienen zudem vielen Vogelarten als Unterschlupf und Nistplatz.

Hierzu gehören z.B.

Kornelkirsche (Cornus mas), Hartriegel (Cornus-Arten), Schlehe (Prunus spinosa), Weißdorn (Crataegus), Sanddorn (Hippoohae ram.), Schneeball (Viburnum-Arten), Feuerdorn (Pyracantha cocc.), Zierapfel (Malus), Scheinquitte (Chaenomelis), Wildrosen, Liebesperlenstrauch (Callicarpa bod.), Fasanenspiere (Physiocarpus), Felsenbirne (Amelanchier), Holunder (Sambucus), Apfelbeere (Aronia), Heckenkirsche (Lonicera xyl..), Eberesche (Sorbus).

 

Pflanzen von Blumenzwiebeln

Blumenzwiebeln im Garten, flower bulbs in the garden

Im September und Oktober ist Pflanzzeit für Blumenzwiebeln

Pflanzen Sie Blumenzwiebeln und -knollen am Besten gleich ein, oder bewahren Sie sie vorübergehend an einem luftigen und kühlen Ort auf. Die Pflanztiefe der Zwiebeln richtet sich nach der jeweiligen Zwiebelgröße. Gepflanzt werden sie so tief, wie die Zwiebeln dick sind. Das gilt auch für den Abstand der Zwiebeln untereinander. Wichtig ist eine nährstoffreiche und wasserdurchlässige Erde, damit die Zwiebeln nicht faulen.

Damit Wühlmäuse die Knollen nicht annagen, können auch Pflanzkörbe verwendet werden.

Ein Einpflanzen in Kübel und Kästen ist ebenfalls möglich. Diese sollten dann frostfrei überwintert werden, um ein Durchfrieren von Gefäßen und Zwiebeln zu vermeiden.

Wer nur kleinere Flächen zur Verfügung hat, kann die sog. Lasagne-Methode anwenden. Hierzu werden verschiedene Zwiebelsorten übereinander geschichtet, wobei die größeren Zwiebeln  unten und die kleineren oben eingesetzt werden. Während z.B. höher wachsende Tulpen oder Narzissen die untere Schicht bilden, können in die obere Traubenhyazinthen oder Krokusse eingelegt werden. Die Erdschicht zwischen den Lagen sollte dann doppelt so hoch sein wie die unteren Zwiebeln dick sind. Diese Methode kann sowohl im Garten als auch für Kübel angewendet werden.

Attraktive Herbstbepflanzungen

Der Herbst zaubert warme Farben

Nach der Sommerbepflanzung, bei der nun einige Lücken entstanden sind, können Blumenkästen und Töpfe sowie Gartenbeete und Sitzplätze auch zum Herbst hin wieder stimmungsvoll und abwechslungsreich mit winterharten Pflanzen wie z.B. knospenblühenden Erika, bunten Hornveilchen und Stiefmütterchen, filigranen Gräsern, leuchtenden Chrysanthemen, rot leuchtenden Scheinbeeren, buntlaubigen Heuchera, blühenden Christrosen und hängenden Mühlenbeckien bepflanzt werden. Mit einer geschickten Auswahl und Kombination von immergrünen und blühenden Pflanzen bleibt auch der Topf-Garten bis in den Winter hinein sehr attraktiv.

Ein zusätzliches Ausschmücken mit z.B. Hagebuttenzweigen, Kürbissen, Moos, Rinde und schönen Accessoires sorgen für einen besonderen Blickfang.

Biologische Schädlingsbekämpfung

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Selbstverständlich erhalten Sie diese Produkte bei uns im GartenCenter. Unser Pflanzendoktor ist Ihnen gerne bei der Schadbildbestimmung behilflich, näheres unter Pflanzendoktor.