Buxbaumzünsler

Franz Peter Rudolf

 

Was tun gegen den Buxbaumzünsler ?

Wie auch in den vergangenen Jahren ist der Buchsbaumzünsler immer noch aktuell. Eine regelmäßige Kontrolle auf kleine grüne Raupen und feine Gespinstfäden im Innern der Pflanzen ist zu empfehlen, um rechtzeitig Gegenmaßnamen ergreifen zu können. Ein Ablesen der Raupen und eine gezielte Spritzung mit z.B. Careo können dem Schädling entgegen wirken. Bei der Bekämpfung sollte vor allem auch ins Innere des Buxes gespritzt werden, da sich der Zünsler vorwiegend dort aufhält.

Bux-Ersatzpflanzen

Alternative Pflanzen zu Bux sind z.B. Ilex in den verschiedensten Sorten. Sie sehen dem Bux sehr ähnlich, sind ebenfalls sehr schnittverträglich, pflegeleicht und für Sonne und Halbschatten geeignet. Eine große Auswahl dieser Pflanzen finden Sie bei uns im GartenCenter.

 

Lavendel gegen Läuse

Lavender field in Tihany, Hungary

Spritzmittel aus Lavendelsud

Lavendelsud: Triebe, Stiele und/oder Blüten in Wasser einlegen (ca. 1-2 Hände voll in 1 Liter Wasser), einige Zeit stehen lassen, (einen oder mehrere Tage) und dann als Mittel gegen Blattläuse und andere saugende Insekten sprühen oder evtl. auch gießen. Für Garten – und Zimmerpflanzen verwendbar. Sehr wirksam.

Es kann auch ein Lavendelöl hergestellt (oder gekauft) und dieses dann mit ca. 10 Tropfen in 1 Liter lauwarmem, kalkfreiem Wasser und einem Tropfen Spüli vermischt werden.

Diese Mischungen sind auch zur Befallsvorbeugung von April bis August einmal pro Woche einsetzbar. Wahrscheinlich werden die Schädlinge durch den permanenten Lavendelgeruch abgehalten, die Pflanzen zu befallen. Auch können von Schneckenfraß bedrohte Pflanzen zum Schutz alle 2 Wochen mit dem Sud besprüht werden.

 

Nährstoffe für den Rasen

 

 Zweiter Düngetermin für Rasenflächen

Nach der ersten Versorgung mit Langzeitdünger im Frühjahr, erfolgt im Juni die zweite Düngung, da die Nährstoffe jetzt weitgehend aufgebraucht sind. Dafür sollte der Rasen frisch gemäht und der Boden auf keinen Fall trocken sein. Ein Beregnen des Rasens nach der Düngung ist ebenfalls sinnvoll. So wird ein Verbrennen der Gräser vermieden. Zur Ausbringung der mineralischen (z.B. Fa. Compo) oder organischen Dünger (z.B. Fa. Oskorna) wird am Besten ein Streuwagen benutzt, damit eine gleichmäßige Verteilung und eine Überdüngung einzelner Stellen gewährleistet ist.

 

 

 

Wasserschosse an Obstbäumen

Triebe ausreißen oder abschneiden

Apfel- und Birnbäume treiben ab Mai oft die sogenannten Wasserschosse. Hierbei handelt es sich um junge , sehr steil nach oben stehende Neutriebe. Da sich an diesen Trieben keine Früchte bilden,  müssen sie  entfernt werden.  Dazu wird der Zweig mit der Hand entgegen der Wuchsrichtung mit einem Ruck herausgerissen. Der Vorteil des „Junirisses“ besteht darin, dass vorhandene Knospen (schlafende Augen) gleich mit entfernt werden. Allerdings dürfen für diese Methode die zu entfernenden Wasserschosse noch nicht verholzt sein. Ist dies der Fall, kann der Trieb mit der Schere direkt am Ansatz entfernt werden.

 

 

Gartenberatung

Compo Gartenberatungstag am 06.05.2022

Ob Pflanzenschutz, Garten- und Rasenpfege –

Ein Berater der Firma Compo steht Ihnen bei uns im GartenCenter Edesheim kostenlos am

Freitag, den 06.05.2022

von 11.00-18.00 Uhr

mit folgenden Themen zur Verfügung:

Gartenbodenanalyse

Hierfür entnehmen Sie bitte an 4 verschiedenen Stellen im Garten aus 10 cm Tiefe jeweils eine Erdprobe. Insgesamt ca. 0,5 liter.

Diagnose von Pflanzenkrankheiten:

Bitte bringen Sie ausreichend Blätter oder/und Stengel der befallenen Pflanzen mit.

 

 

Rhododendron-Pflege

 Blütenansatz bei verblühten Rhododendron fördern

Das Entfernen der abgeblühten Blütenstände sollte unmittelbar nach der Blüte erfolgen, da ansonsten das Ausreifen der Samenkapseln und nicht die Neubildung der Knospen gefördert wird. Die alten Blütenstände werden an der Basis einfach mit der Hand ausgebrochen, ein Abschneiden des Triebes ist nicht erforderlich. Eine zusätzliche Gabe mit Rhododendron-Dünger versorgt die Pflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen. Durch diese Maßnahmen wird ein reicher Flor in der nächsten Blühperiode gesichert.

 

 

Biologische Schädlingsbekämpfung

NEUDORFF -Produkte mit natürlichen Wirkstoffen

– bienenfreundlich –

 

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 Spruzit- Schädlingsfrei: Gegen Blattläuse, Raupen, Spinnmilben

 Xentari Raupenfrei: Biologische Bekämpfung von Schadraupen an Gemüse, Obst- und Zierpflanzen

Atempo Kupfer-Pilzfrei: Gegen  echten und falschen Mehltau an Gemüse, Äpfeln, Wein- und Zierpflanzen

 

Selbstverständlich erhalten Sie diese Produkte bei uns im GartenCenter. Unser Pflanzendoktor ist Ihnen gerne bei der Schadbildbestimmung behilflich, näheres unter Pflanzendoktor.

 

 

 

Pflanzen für Bienen & Co

Bumblebee on a yellow flower

Nektar für zahlreiche nützliche Insekten

Schmetterlinge, Bienen und Hummeln ernähren sich vorwiegend von Nektar. Mit ihrem langen Rüsseln saugen sie die zuckerhaltige Flüssigkeit aus den Blütenkelchen. Dabei werden sie mit Blütenstaub eingepudert und übertragen diesen bei der weiteren Nahrungssuche auf andere Blüten. Dadurch erfolgt eine stetige Bestäubung der einzelnen Pflanzen. Auch der Blütenstaub wird von z.B. Bienen in umgewandelter Form zur Nahrungsaufnahme genutzt. Mit der richtigen Mischung aus nektarreichen Frühjahrs-,  und vor allem Sommer- und Herbstblühern wird Ihr Garten zum Paradies für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Allerdings werden nur ungefüllte Blüten angeflogen, da die gefüllten für Insekten wegen der fehlenden Staubblätter nutzlos sind.

Geeignete Pflanzen sind z.B.

Bartblume (Caryopteris), Holunder (Sambucus), Schmetterlingsflieder (Buddleja), Bauernjasmin (Philiadelphus) nur ungefüllte Sorten, Säckelblume (Ceanothus), Steinkraut (Alyssum), Zierjohannisbeere (Rhibes), Weide (Salix), Blaukissen (Aubretia), Blauraute (Perovskia), Weigelie (Weigelia), Hartriegel und Kornelkirsche (Cornus), Fetthenne (Sedum), Lavendel, Astern (Chrysanthemum) nur ungefüllte Sorten, Sonnenhut (Echinacea), Thymian, Steinkraut (Allysum), Flammenblume (Phlox), Prachtscharte (Liatris).

Vogelnährgehölze

 

 

  Heimische Sträucher bevorzugt

Vogelnährgehölze sind heimische Wildsträucher, die im Herbst durch ihre Fruchtbildung zu einer abwechslungsreichen Ernährung der verschiedensten Vogelarten beitragen. Natürlich werden auch zahlreiche Insekten durch die Blüten angelockt. Diese Gehölze sind nicht nur robust, anspruchslos und pflegeleicht sondern dienen zudem vielen Vogelarten als Unterschlupf und Nistplatz.

Hierzu gehören z.B.

Kornelkirsche (Cornus mas), Hartriegel (Cornus-Arten), Schlehe (Prunus spinosa), Weißdorn (Crataegus), Sanddorn (Hippoohae ram.), Schneeball (Viburnum-Arten), Feuerdorn (Pyracantha cocc.), Zierapfel (Malus), Scheinquitte (Chaenomelis), Wildrosen, Liebesperlenstrauch (Callicarpa bod.), Fasanenspiere (Physiocarpus), Felsenbirne (Amelanchier), Holunder (Sambucus), Apfelbeere (Aronia), Heckenkirsche (Lonicera xyl..), Eberesche (Sorbus).